Warum man Google als Traffic-Quelle unbedingt nutzen sollte

Timo Kühne July 4, 2013 24

Grundsätzlich gibt es Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Möglichkeiten, um Traffic für den eigenen Webauftritt zu generieren. Da kommt man schnell in die Situation, dass google dein freund 300x168 Warum man Google als Traffic Quelle unbedingt nutzen sollteman den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Aber das ist völlig normal und war bei mir auch nicht anders. Gerade in der Anfangsphase war ich überwältigt von den vielen Möglichkeiten, Marketing für mich oder meine Produkte zu machen. Aber genau darin lag der Knackpunkt. Irgendwann wusste ich gar nicht mehr, auf welche Traffic-Quelle ich mich konzentrieren sollte. Die Frage, die ich mir stellte: „Wie kann ich am einfachsten und dazu auch noch kostenlos, viel Traffic generieren?“

Eine Entscheidung musste her

Ich probierte viel aus, fokussierte mich aber nicht auf eine Methode. Das war mein Fehler. Jede Art der Traffic-Generierung erfordert Arbeit, viel Geduld und Zeit. Wer das nicht aufbringen kann, muss diese drei Faktoren mit Geldeinsatz eliminieren. Jetzt kann es aber auch viele Leute geben, die kein Geld haben oder das Risiko nicht eingehen möchten, ihr ganzes Geld in Bezahlwerbung zu investieren, ohne zu wissen, ob es den gewünschten Erfolg und Conversions einbringt. Für Anfänger ist das ein Glücksspiel, denn man muss erst mal einige Dinge austesten, um sie zu verstehen. Deshalb bleibt nur noch die Möglichkeit, kostenlose Traffic-Quellen anzuzapfen. Und das erfordert eben nun mal leider die drei Faktoren – Arbeit, Geduld und Zeit.

Mein Tipp an dich:

Konzentriere dich erst mal nur noch zu 100 % auf eine Traffic-Quelle. Zumindest bis zu diesem Zeitpunkt, an dem Du erste, bessere Erfolge verzeichnen konntest. Ich möchte dir nämlich nicht von anderen Möglichkeiten und Chancen abraten.

Google: die beste Traffic-Quelle auf Erden

Ich werde dir nun 4 wesentliche Punkte aufzählen, die für sich alleine genommen, auch auf andere Traffic-Quellen zutreffen. Aber im Gegensatz zu Google, niemals alle 4 Punkte gleichzeitig.

1. Traffic aus den organischen Suchergebnissen ist kostenlos

Auch hier scheiden sich wieder die Geister, denn auch für Suchmaschinenoptimierung kann man ein Haufen Geld ausgeben, bevor man überhaupt in die Nähe der ersten Seite kommt. Das ist aber kein Muss. Ich empfehle Einsteigern immer, dass erste SEO-Projekt selbstständig durchzuführen. So hat man auch irgendwann das richtige Gefühl dafür, wem man sein Vertrauen schenken kann und wem lieber nicht. Wer sich dafür entscheidet, SEO selbst zu erlernen, erlangt nicht nur die Fähigkeiten, um ein erfolgreiches Projekt nach dem anderen aufzubauen, sondern kann auch mit relativ wenig Geldeinsatz, Neukunden für seine Projekte generieren. Das ist schon mal ein wesentlicher Punkt, der aber auch bei erfolgreichem Social-Media-Marketing funktioniert. Facebook-Advertising mal ausgenommen. Aber spätestens nach dem Lesen der nächsten Punkte, wirst Du bemerken, dass alle 4 Faktoren zusammen, nur über die organischen Google-Suchergebnisse möglich sind.

2. Der Traffic aus den organischen Suchergebnissen ist dauerhaft

Jetzt könnte der eine oder andere wieder sagen – Schwachsinn. Ich möchte ja auch nicht behaupten dass man für immer und ewig für ein bestimmtes Keyword auf dem ersten Platz bleibt. Oder das der Traffic nicht irgendwann mal einbrechen könnte, da man von heute auf morgen seine guten Platzierungen verliert. Das kann natürlich passieren, denn es gibt niemals eine Garantie. Wer weiß schon, was in einem Jahr passiert. Aber so weit wollen wir in diesem Moment noch nicht voraus blicken. Gehen wir davon aus, Du hast eine Website zum Thema abnehmen und hast auf die Keywordphrase – „wie kann ich schnell abnehmen“ optimiert. Deine SEO-Maßnahmen waren erfolgreich und Du befindest dich auf dem ersten Platz. Du hast es über den „sauberen“ Weg geschafft und bist deiner Konkurrenz überlegen. Dann wirst Du sehr wahrscheinlich, sehr lange auf dem ersten Platz bleiben, wenn nicht jemand da her kommt und dich vom ersten Platz verdrängt. Auch wenn Du ein paar Plätze nach hinten rutscht, ist der Traffic immer noch dauerhaft.

Auch bei der Suchmaschinenoptimierung muss man darauf achten immer wieder frische und interessante Inhalte zu veröffentlichen. Denn Freshness ist ein großer Pluspunkt in Hinsicht auf die gesamten Rankings. Aber im Gegensatz zu Social-Media-Marketing beobachtet man eher konstante Trafficzahlen. Wenn man 1x die Woche einen Post bei Facebook veröffentlicht, verzeichnet man viel eher Traffic-Peaks, die sich deutlich von den anderen Tagen unterscheiden. Und darin liegt der wesentliche Unterschied gegenüber anderen Traffic-Quellen.

3. Der Traffic aus den organischen Suchergebnissen ist sehr zielgerichtet

Hmm…naja…das kann er auch bei einer gut optimierten PPC-Kampagne sein. Richtig, aber dieser Traffic ist nicht dauerhaft und schon gar nicht kostenlos. Nehmen wir noch mal das Beispiel – „wie kann ich schnell abnehmen?“ Wenn jemand diese Suchphrase bei Google eingibt, kannst Du davon ausgehen, dass der „Googler“ ein Problem mit seinem Gewicht hat oder jedenfalls denkt, er hätte eines. Mit diesem Wissen kann man schon sehr viel anfangen. Man weiß auf jeden Fall schon in welche Richtung das ganze läuft. Wir Wissen zwar noch nicht, was sich der betroffene diesen Problems genau vorstellt und welche Problemlösung er glaubt vorzufinden. Aber es fällt einem schon deutlich einfacher, ein Produkt auf diese Suchphrase zuzuschneiden. Es muss ja auch nicht gleich ein Produkt sein, für eine bestimmte Problemlösung. Beispiel: „Zur Strandfigur in 7 Tagen.“

Hier kommt nämlich ein WordPress Blog ins Spiel. Da haben wir die Möglichkeit mehrere Ansätze, Fasetten und Problemlösungen zu behandeln und auch für mehrere Problemstellungen ein passendes Produkt anzubieten. Wo wir schon beim Thema wären. Wir können nämlich nicht nur auf ein Keyword optimieren, sondern gleich auf mehrere.

4. Der Traffic aus den organischen Suchergebnissen kann extrem groß werden

Die Qual der Wahl der richtigen Keywords. Ja, ich kenne das nur zu gut. Da hat man sich für ein bestimmtes Thema oder einen Markt entschieden und findet heraus, dass es für Hunderte verschiedener Keywordphrasen, die auch noch passend sind, ein hohes Suchvolumen gibt. Und dann soll man sich für bestimmte Keywords entscheiden.

So schwer ist das gar nicht. Das Bauchgefühl spielt auch eine kleine Rolle. Grundsätzlich sind aber Keywords oder Phrasen, die ein Hilferuf beinhalten oder eine Lösung erfordern, immer die besten. Oder Keywords, die schon in sich eine Kaufbereitschaft enthalten. Dazu sollte die Konkurrenzstärke nicht zu extrem sein und mit Blick auf das Suchvolumen, sollte sich die Zeitinvestition in die Optimierung des Keywords lohnen.

Man sollte sich auch nicht für zu viele Keywords gleichzeitig entscheiden. Meine persönliche Grenze liegt bei 5 Keywords. Ich konzentriere mich erst mal darauf und wenn ich für alle Keywords in den Top 5 bin, suche ich mir das nächste Keyword-Set, um darauf zu optimieren. Wer das mal eine Weile macht und sich dabei nur auf eine Website und Thema konzentriert, wird extreme Traffic-Anstiege von einen auf den anderen Tag verzeichnen. Der Unterschied gegenüber einem Peak – der Anstieg wird größer oder flacht ab, auf eine horizontale Linie. Wer sich von jeglichen extremen Spam-Techniken fern hält, befindet sich auf einem guten Weg zu enorm großen Trafficzahlen.

Fazit:

Ich habe lange überlegt, auf welche Traffic-Quelle ich mich fokussieren soll. Nachdem mir diese 4 Faktoren aber immer klarer wurden, fiel die Entscheidung ziemlich schnell auf die organischen Suchergebnisse bei Google. Ich gebe zu, es ist nicht das einfachste auf der Welt. Wer aber ein mal Blut geleckt hat und mit einem breiten grinsen, jeden Morgen, Google Analytics besucht, wird sich sehr schnell umorientieren. Meiner Meinung nach, gibt es keine Traffic-Quelle auf der ganzen Welt, die so effektiv und zielgrichtet seine Arbeit verichtet, wie Google.

Die Ultimate SEO Coaches
Timo Kühne & Christian Eckardt

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24 Comments »

  1. Niels July 4, 2013 at 2:52 pm - Reply

    Sehe ich genau so!!! :D

  2. Siegmar July 4, 2013 at 7:50 pm - Reply

    Hallo Timo,

    vielen Dank für den tollen Beitrag. Beim Punkt 1 muss ich Dir leider etwas widersprechen. Der Traffic der durch SEO generiert wird ist nicht (ganz) kostenlos.

    Begründung:
    Wenn man in den Suchergebnissen gefunden werden möchte, muss man zuerst mal tun. Content erstellen, Linkaufbau betreiben, etc. – und das geht nun einfach mal nicht kostenlos. Zumindest wenn man die eigene Arbeitszeit bewertet ;-)

    Aber sonst:
    Daumen hoch ;-)

    LG
    Siegmar

  3. Lothar July 5, 2013 at 8:52 am - Reply

    Hallo Timo,

    sehr guter Artikel.
    Aber ich muss mich Siegmar anschließen – ganz kostenlos geht das ganze doch nicht. ;-)
    Gruß Lothar

  4. Timo Kühne July 5, 2013 at 12:37 pm - Reply

    Ja klar. Ich gebe euch beiden ja recht. Ein Unternehmer rechnet natürlich nur so. Zeit = Geld. Dieser Artikel sollte sich auch eher an Internet-Marketing Anfänger richten. Und der sollte gerade zu beginn nicht unbedingt Zeit in Geld umrechnen. Hätte ich das am Anfang gemacht, hätte ich schon Millionen verblasen.

  5. Helmut July 5, 2013 at 2:38 pm - Reply

    Organischer Traffic von Google ist sicherlich der wertvollste und zielgerichtetste. Aber dann kommt Google eventuell wie bei mir und von einem Tag auf den anderen ist man aus den Suchergebnissen verschwunden. Mit Abnehmen mit Hypose war ich eineinhalb Jahre auf Paltz eins und plötzlch war ich nicht mehr in den Ergebnissen zu finden. Google hat das Pinguinupdate eingespielt. Auf eine Anfrage was denn an meiner Seite falsch ist kam die Rückmeldung das mit meiner Seite alles in Ordnung ist. Aber wenn man von 184 Besucher auf 7 Besucher in einem Tag herunterfällt ist nichts mehr in Ordnung. Deshalb sollte man mit Google sehr vorsichtig sein.

  6. Daniel July 6, 2013 at 4:15 am - Reply

    Hallo Timo,
    das ist ein guter Artikel, den ich zu lesen empfehlen kann.

  7. Michel July 8, 2013 at 1:58 am - Reply

    Super Artikel. Allgemein ein super Blog. Spornt mich dazu an, mich mehr mit dem Thema Google bzw. SEO zu beschäftigen. Vielen Dank dafür.

  8. Petra July 8, 2013 at 9:10 am - Reply

    Am Anfang hilft nur eine gute Struktur und testen, testen, testen. Danach kommt die Geduld. Gerade was den organischen Traffic betrifft. Aber genau das zahlt sich eben langfristig aus. Nach über 2 Jahren habe ich es geschafft, gleich mit 3 Keywords bei google den Platz 1 zu belegen. Und das bereits seit Monaten!

  9. Rohit July 8, 2013 at 9:14 pm - Reply

    Ja, in Google zu investieren zahlt sich aus. Bin nun dank Google ausgebucht :-)

  10. Peter July 9, 2013 at 3:30 pm - Reply

    Absolut, eine bessere Trafficquelle als Google gibt es nicht, solange man alles sauber nach deren Richtlinien macht.
    Mann darf nur nicht vergessen, dass Google die Richtlinien auf ändert….

  11. Oliver July 10, 2013 at 3:41 pm - Reply

    Hi Timo,

    ja die gute alte Tante Google.
    In Google zu Zeit zu investieren ist eine bessere Anlage als in jedes Aktiendepot.

    Google belohnt einen mit massenweiße Traffic wenn man sich an die Regeln hält und etwas Fleißarbeit abliefert.

    Toller Artikel.

    Gruß Olli

  12. Rayk Schmalz July 11, 2013 at 3:36 pm - Reply

    Hallo Timo,

    leider wird das SEO für uns Blogger immer schwieriger. Es gibt einfach zu viele Faktoren, die beachtet werden müssen, um gut zu ranken! Aber aufgeben?…Nein!

    LG
    Rayk

    LG

  13. Bastian July 25, 2013 at 11:30 pm - Reply

    Aktuell befinde ich mich bei meinem Keyword auf Seite 2 ganz oben. Doch irgendwie komme ich Aktuell nicht weiter. Auf Seite 1 ist ein Blog der seit Ewigkeiten tot ist und dennoch ist er vor mir :(

  14. Lisa July 30, 2013 at 2:51 pm - Reply

    Das schöne bei der organischen Suche ist, dass man auch mit Nebenwörtern/ Nebenphrasen ranken kann.
    Bevor man aber loslegt, sollte man checken, wieviel traffic welches keyword verspricht. Was vergessen wurde, ist die meta-description. Ist sie gut, kann man auch schlechter platziert traffic generieren.

  15. Daniela August 7, 2013 at 10:07 am - Reply

    Hallo Timo,
    Prima Artikel, Danke. Google als Trafficquelle ist absolut zu empfehlen. Klar ändern sich die Richtlinien, aber mit gutem Content, Fleiß und Geduld zahlt es sich auf alle Fälle aus, denn jeder möchte ja nachhaltig gefunden werden.
    LG Dani

  16. Torsten Fleischer | Personal Trainer Berlin August 11, 2013 at 5:00 am - Reply

    Hallo,

    danke für Deinen Beitrag, Timo.

    Dank einer guten Positionierung für 3 Keywords bin ich bei potentiellen Kunden immer präsent. Ich denke auch, dass man an google als (Klein-)Unternehmer nicht vorbei kommt.

    Grüße, Torsten Fleischer

  17. Kundalini September 16, 2013 at 10:21 am - Reply

    Hallo Herr Kühne,
    vielen dank für diesen ausführlichen Artikel. Ja das mit Google ist wirklich ein Projekt für sich. Kostenlos naja, wenn man mal die investierten Std. in Seo hochrechnen würde… Liebe Grüße

  18. Marta October 2, 2013 at 4:12 pm - Reply

    Google ist super wichtig als Traffic-Quelle, jedoch um so abhängiger sind die Webseiten-Betreiber von Big G. Daher kann ich verstehen wenn Webmaster sich von Google abwenden und andere Traffic-Quellen benutzen, denn jedes Update von Google kann ein riesen Trafficverlust bedeuten. Auf der anderen Seite ist Google ein Traffic-Quelle die armadas von Besuchern auf die Webseite leitet. Ein Dilemma!

  19. Uwe October 5, 2013 at 8:32 am - Reply

    Hallo Timo, natürlich hast Du recht. Organischer Traffic ist quasi kostenlos und was noch wichtiger ist auch nachhaltig. Auch glaube ich, dass die Verweildauer von organischen Besuchern länger und die Absprungrate niedriger ist. Letzteres ist aber nur ein Bauchgefühl.

  20. SEO-Kevin October 11, 2013 at 11:36 am - Reply

    Hi,
    sehr schönes Blogdesign :)
    Ich habe deinen Blog in meiner Do Follow Blog Liste Oktober 2013 aufgenommen. Ich hoffe das geht für dich in Ordnung, ansonsten einfach melden :)
    Die Liste findest du unter:

    http://www.kreativmoneten.de/dofollow-blog-liste-stand-oktober-2013/

    Grüße
    Kevin von kreativmoneten

  21. Linnart October 16, 2013 at 9:25 pm - Reply

    Ich wollte da noch ein Argument kurz hinzufügen. An die, die mit ihren websiten auch hauptsächlich reklameeinkommen erzielen: Meine Erfahrung ist, dass sich mit den Besuchern, die von Suchmaschinen stammen, am meisten verdienen lässt. So erzielen meine Seiten, die nicht über bspw. Facebook sondern über Google Besucher erzielen, dass höchste Werbeeinkommen. Ich glaube das kann damit begründet werden, dass diese Besucher die Adsense Werbung am attraktivsten finden, da diese mit hoher Wahrscheinlichkeit relevanten Inhalt bewirbt.

    Top Post!

  22. Andre October 30, 2013 at 2:57 pm - Reply

    Toller Beitrag und super Feedbacks. Ich persönlich würde mich aber für Google entscheiden. Damit bin ich immer am besten gefahren.

  23. Lothar November 1, 2013 at 10:37 am - Reply

    Hallo Timo,
    ich bin auch der Ansicht, dass Google als Suchmaschine Nr. 1 zur Traffic-Generierung unbedingt genutzt werden sollte. Auch wenn es anfangs mit viel Fleiß und Ausdauer verbunden ist, auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu ranken.

  24. Gunnar January 19, 2014 at 9:16 pm - Reply

    Hi Timo,
    Deine Aussagen kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Auf lange Sicht kommt man um die organischen Suchergebnisse nicht drum herum, da AdWords auf die Dauer auch zu teuer und ineffezient ist.
    Sehr hilfreich um in das Thema reinzukommen ist die Literatur von Mario Fischer.

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